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Iberostar Costa Dorada

Wer einen schönen Urlaub unweit der Provinzhauptstadt Puerto Plata verbringen möchte und Wert auf guten Service und tolles Essen legt, dem sei das Iberostar Costa Dorada empfohlen. 

Auch wenn das Hotel inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen und für den verwöhnten Luxusurlauber vielleicht nicht vergleichbar mit den exklusiven Resorts in Punta Cana ist, so ist es dennoch die beste Adresse an der Nordküste und jeden einzelnen der 5* wert.

Der gleichnamige Strandabschnitt Costa Dorada ist einer der schönsten in der Region, er ist flach abfallend und feinsandig und somit auch zum Baden für Familien mit Kindern geeignet. 

Im Iberostar Costa Dorada hat man als Gast die Möglichkeit, Strandurlaub und Erholung ideal auch mit Sightseeing zu verbinden, denn man ist in kürzester Zeit in Puerto Plata selbst. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kann man sich durchaus auf eigene Faust ansehen. So z.B. den wunderschönen „Parque Central“ in der Innenstadt, der von restaurierten viktorianischen Häusern umrahmt wird und wo man das leckerste Eis der gesamten Nordküste in der „Heladeria Mariposa“ kaufen kann. Oder den Berg „Loma Isabel de Torres“, den man dank der einzigen Seilbahn der Karibik bequem „erklimmen“ kann und von wo aus sich einem ein traumhafter Panoramablick über die gesamte Region Puerto Plata bietet. Sowohl diese als auch andere Touristenmagnete wie die Rumfabrik Brugal oder die alte Festung an Puerto Plata‘s Strandpromenade „Malecón“ sind bequem per Taxi erreichbar bzw. werden für weniger abenteuerlustige Gäste als bei der Reiseleitung buchbarer Ausflug angeboten. 

Ebenso ist das Iberostar Costa Dorada ein idealer Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen, man ist doch recht zügig in Cabarete, dem bekannten Wind- und Kitesurfmekka mit seiner ganz eigenen Klientel, oder auch im grünen Cibao Tal, wo man zu Wasserfällen reiten oder aber Tabakfabriken in Santiago besichtigen kann. Sprich das „reale dominikanische Leben“ ist nicht weit… 

Wer keine Lust auf Unternehmungen hat und wirklich nur im Hotel bleiben möchte, dem wird es auch hier im Iberostar Costa Dorada an nichts fehlen. Selbst wenn das Hotel im Vergleich mit den riesigen Hotelkomplexen an der Südostküste eher familiär und recht klein anmutet, so hat es doch jegliche Serviceleistungen und Annehmlichkeiten zu bieten, die man als Urlauber schätzt. 

Neben dem Buffetrestaurant kann man z.B. in verschiedenen A-la-carte-Restaurants essen. Doch die Auswahl ist am Buffet immer mehr als ausreichend und das Essen sehr schmackhaft, so dass im Grunde nicht wirklich die Notwendigkeit besteht. Es gibt zwar nicht mehr so oft Languste am Buffet, aber es gibt sie noch – all inclusive selbstverständlich und richtig lecker. Wer also zwei- oder dreimal zum Buffet geht, darf das tun, denn die Meerestiere werden nicht rationiert… Auch für Gäste, die keinen Fisch und schon gar nicht Meeresfrüchte mögen, dürften bei dem reichhaltigen Angebot keine Wünsche offen bleiben: es gibt immer und zu jeder Zeit verschiedene Sorten Fleisch, Gemüse, Salate, Nudeln, etc etc. Von Nachspeisen und Obst gar nicht zu reden. 

Der Service ist sehr aufmerksam, nach kurzer Zeit erhält man direkt die Getränke an den Tisch, ohne überhaupt erst beim Kellner zu bestellen. Er merkt sich sogar, ob mit Eis oder ohne, Milch in den Kaffee oder doch nicht, Trinkhalm oder keinen – und das immer mit einem Lächeln im Gesicht. So macht Essen gleich noch mehr Freude. 

Ähnlich gut gelaunt sind auch die Angestellten an den Bars, die wirklich leckere Cocktails zaubern. Wer sich nicht an die Bar stellen möchte, bekommt abends im Theater oder auf der „Plaza“ die Getränke auch direkt an den Tisch gebracht – trotz Hochsaison ohne ewige Warterei und Falschlieferungen.  Weil ich gerade das Theater ansprach: Die Shows am Abend sind sehr sehenswert, so es denn keine der üblichen Gäste-Mitmach-Shows sind. Letztere sind wenig anspruchsvoll, aber wiederum äußerst amüsant – je nach mitwirkenden Gästen. Das Hotel hat - neben einer Animationsmannschaft, die den ganzen Tag Spiel und Spaß am laufenden Band für diejenigen Gäste anbietet, die mitmachen wollen - auch eine eigene Live Band mit tollen Sängern und ein professionelles Tanzteam. Dementsprechend sind auch die Shows auf recht hohem Niveau und so manches andere 5*-Resort in Punta Cana kann sich hier eine Scheibe abschneiden… 

Die Zimmer des Hotels sind renoviert und praktisch eingerichtet. Lediglich die Bäder müssten auch mal auf den neuesten Stand gebracht werden. Jedoch fehlt es trotz älterer Badausstattung nicht an Sauberkeit und pünktlicher Reinigung und Handtuchwechsel, was durchaus wichtiger ist als Badfliesen im neuesten Design…  Wenn man Meerblick haben möchte, dann sollte man eine Junior Suite buchen. Diese sind direkt zum Meer gelegen in den Blöcken 1 und 5 bzw. 6. Allerdings ist die Ausstattung der Doppelzimmer nicht viel anders, so dass man auch mit ein bisschen Glück von einem „normalen“ Zimmer in den o.a. Gebäuden einen seitlichen Blick über den Strand zum Meer hin erhaschen kann, aber eben nicht den Aufpreis für die Junior Suite zahlen muss. Zumal ein Blick auf den wunderschönen Pool mindestens genauso schön, wenn nicht sogar schöner ist. Besonders abends, wenn der Pool und die dort stehenden Palmen angeleuchtet werden. 

Überhaupt ist die Außenanlage mit ihrer Pflanzenvielfalt und einem kleinen Teich super gepflegt und tropisch bunt. Ein Highlight sind die Flamingos und die Schildkröten sowie Pfauen, die durch das Gelände spazieren. Apropos „durchs Gelände spazieren“: wer lieber zentral in Restaurant- und Lobbynähe untergebracht sein möchte, weil er eben nicht so gern durch den Garten spazieren mag, der sollte nach Zimmern in den Gebäuden 3, 4, 8 oder 9 fragen. Jeder hat ja bekanntlich eigene Vorlieben… 

Die Gästestruktur ist bunt gemischt, jung und alt, Paare, Familien und Singles. An den Wochenenden kommen viele Dominikaner, was durchaus gewöhnungsbedürftig sein kann, da diese sich dank ihrer Mentalität vom ruhesuchenden mitteleuropäischen Urlauber unterscheiden… Aber wie heißt es so schön: Leben und leben lassen.

Schließlich findet man auch bei guter Hotelauslastung zu jeder Tageszeit ein ruhiges Plätzchen am Pool oder unter Palmen am gelben feinsandigen Strand, so dass man dem Trubel leicht entfliehen kann, ohne sich morgens 6 Uhr schon eine Liege reserviert zu haben. 

Wer also Komfort sucht, aber doch gern auch individuell etwas unternehmen möchte und keine 1.500 Zimmer benötigt um sich wohlzufühlen, der ist im Iberostar Costa Dorada „gold“richtig – der Name „Dorada“ = goldfarben ist dann hier quasi tatsächlich Programm.

(Juli 2012)